Am Montagmorgen um 8 hat es also angeblich angefangen, das 5. Semester. Vielleicht zu allererst etwas zu den Zeiten. Ich habe jeden Tag von 8-12 Unterricht und Dienstag und Donnerstag extra von von 18:30-20. Freitags ist frei, also alles bestens.
Montagmorgen hat uns dann also um 7 Fabio abgeholt und wir sind zur Uni gefahren. Wir wohnen zwar nah am Strand, aber dafür eben weit weg von der Uni, sodass man schon eine Stunde Wegzeit einplanen sollte…und die brauchten wir dann auch fast. An der Uni haben wir Italo getroffen, wieder ein netter, hilfsbereiter Brasilianer, der vor einer Woche erst aus München zurück gekommen ist. Er hat uns dann unseren Campus gezeigt und uns zu den ersten Vorlesungen begleitet. Der Campus für Wirtschaft ist recht klein, aber das ist gut so, umso schneller finden wir uns zurecht. Das Hauptgebäude hat so einen Innenhof mit Bänken und Palmen, sehr gut vergleichbar mit einem Schulhof, und direkt von da gehen dann auch die einzelnen Vorlesungsräume, die auch eher amerikanischen Klassenzimmern ähneln, ab. Neben der Tür hängt immer ein Plan, welcher Kurs gerade in dem Zimmer stattfindet. So etwas wäre an der Hochschule auch manchmal ganz hilfreich. In den Türen sind noch kleine Fenster wo man dann nochmal gucken kann, ob man auch wirklich richtig ist. Die Zimmer sind sehr klein, hallen (das macht das Verständnis nicht gerade leichter) und haben eine Klimaanlage, die auf gefühlte 10 Grad gestellt ist. Also als ich meine Tasche ausgepackt habe, dachte ich, das alles sinnlos ist, was länger als T-Shirt ist, aber da musste ich mir tatsächlich schon was überziehen.
Montag hatten wir dann also um 8 Marketing (natürlich sind alle Vorlesungen auf Portugiesisch) und waren auch pünktlich da, aber keine Spur von der Dozentin. Die ist dann irgendwie 15 Minuten später fröhlich ins Zimmer getanzt. Sie hat sich und den Kurs kurz vorgestellt und dann mussten wir uns alle vorstellen. Klar, dass die 3 deutschen Meninas (Mädchen) da natürlich im Mittelpunkt waren. Nach circa einer halben Stunde war es das dann auch schon mit Marketing und wir wurden „entlassen“. Wir haben uns dann noch kurz mit der Dozentin unterhalten und hoffen jetzt, dass sie uns am Ende irgendwie die Prüfung bestehen lässt. Danach hatten wir noch ewig Zeit bis zur nächsten Vorlesung und haben uns auf die Bänke im Hof gesetzt. Da kamen dann gleich ein paar Mädels aus Marketing und haben uns wortwörtlich „zugetextet“, wir haben nämlich mal wieder nicht viel verstanden außer, dass wir willkommen sind… Wenn man sich in diesem Hof aufhält fühlt man sich wirklich wie im Zoo (Zitat von Vani). Alle, wirklich alle gucken und man fühlt sich unter ständiger Beobachtung. Ich hoffe die gewöhnen sich bald an uns oder wir uns an die Beobachtung. Das kann echt nervig sein.
Italo hat dann noch Thiago getroffen. Thiago fliegt Ende August nach Deutschland um dort zu studieren und hat uns dann eigentlich auch noch den restlichen Tag begleitet. Die nächste Vorlesung war dann grob übersetzt „Kultur und Veränderung in Unternehmen“, dort kam nach über einer halben Stunde warten wieder niemand…na gut, dann haben wir wohl keine Vorlesung. Es war dann zwar noch recht früh, aber wir sind trotzdem alle zusammen plus Fabio essen gegangen. Wir haben eine große Fleischplatte und ganz viele Beilagen bekommen und am Ende pro Person mit Getränk circa 4 Euro bezahlt. Das war echt gut und auch schon das Ende vom ersten Tag an der UFC.
Am Dienstagmorgen haben wir uns wieder um 7 mit Fabio getroffen, aber dieses Mal um mit ihm mit dem Bus zu fahren. Das war schon ein Abenteuer schlechthin, beansprucht aber eindeutig einen Post für sich selbst. An der Uni hat wieder Italo auf uns gewartet und uns zur ersten Vorlesung „Management von Produkten und Märkten“ begleitet. Dort haben wir wieder auf den Dozenten warten müssen. Als er endlich kam hat er sich nur kurz hingesetzt um uns zu sagen, dass wir keinen Unterricht haben und Donnerstag auch nicht und uns nächste Woche sehen…toll. Dafür sind wir also so früh aufgestanden. Na ja die freie Zeit haben wir genutzt um nochmal zum International Office zu gehen und ein Formular abzuholen. Dort hat es aber mal wieder ewig gedauert, weil Cathleeni noch einen Kurs wechseln wollte und die fanden das gar nicht so toll dort. Direkt danach konnten wir eigentlich auch schon zur nächsten Vorlesung gehen „Aktuelle brasil. Wirtschaft“. Dafür haben wir erst den Raum nicht gefunden, bis Italo rausgefunden ist, dass es in einem anderen Gebäude um die Ecke ist. Als wir dann da ankamen war es natürlich schon zu spät und wir sind extra aufgefallen. Der Dozent hat sich allerdings sehr gefreut und in der kurzen Zeit, in der er uns etwas über den Kurs erzählt hat, circa 20mal gesagt „minhas meninas da Alemanha“ (meine Mädchen aus Deutschland). Am Anfang war das ja noch okay, aber irgendwann war es nur noch zu viel. Ich will nicht extra behandelt werden, reicht schon, dass wir anders aussehen und wär ich an der Stelle der Brasilianer würde mich das wahrscheinlich auch nerven. Nach dem Unterricht hat er dann nochmal mit uns gesprochen und irgendwie ist er echt ein bisschen verrückt. In seinem Fach müssen wir ein Buch lesen „O ultimo trem para Paris“ – Der letzte Zug nach Paris. Keine Ahnung was das mit der aktuellen Wirtschaft zu tun hat, da das Buch von 1986 ist, aber okay. Er meinte wir sollen uns keine Gedanken über die Klausuren machen, aber eine Präsentation im November über Bismarck halten. Den scheint er total toll zu finden, aber wenn er das so will, dann machen wir das natürlich. Und dann hat er uns noch zu seinem Chef geschickt, bei dem wir uns unbedingt vorstellen sollten, weil der seinen Master in Deutschland gemacht hat. Aber als Erstes haben wir dieses komplette Buch kopiert und uns einen Ausweis (der einfach nur aus einem PIN besteht) für die Bibliothek geholt. Die ist zumindest bei uns echt mini und gar nicht mit denen zu Hause vergleichbar. Dann haben wir uns allerdings doch mal bei dem Chef vorgestellt und er hat uns gleich in sein Büro geschleust und in ein Gespräch verwickelt. Echt schlimm, was für einen Status man hier hat, nur weil man aus Deutschland kommt…Klatsch und Tratsch beim Chef im Büro, hat eigentlich nur noch der Kaffee gefehlt.
Danach war es auch schon wieder Zeit für das Mittag und ich wollte unbedingt mal in die Mensa, die zwar nicht so toll sein sollte, aber das war mir egal. Hier gibt es 2 Essen und eine vegetarische Variante. Am Eingang kauft man sich für 1,10 RS (ca.48 ct) eine Marke, d.h. man kommt gar nicht rein, wenn man nichts essen möchte, und dann muss man bei seinem Essen 1 oder 2 durch einen langen Gang gehen und sich die Hände waschen. Dann nimmt man sich einen Tablettteller, also an sich ein Tablett, aber direkt darauf wird das Essen gepackt. Es gab Salat, Reis mit Bohnen und Fisch. Reis und Bohnen soll es dort wohl jeden Tag geben, aber insgesamt fand ich es echt nicht schlecht. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen durch all die Vorwarnungen einfach sehr niedrig. Aber für ca. 50 ct war das echt gut und einen Saft gab es sogar auch noch dazu. Also jeden Tag habe ich sicher keine Lust auf Reis und Bohnen, aber das ist echt eine günstige Variante sich zu ernähren.
Dann sind wir noch mit den beiden Jungs in das Shopping Center gegangen, weil Vani und mein Handy irgendwie nicht funktionierten. Die Jungs haben wir dann wieder losgeschickt um alleine noch ein bisschen rumzuschauen. Vani ist relativ schnell nach Hause gefahren und Cathleeni und ich haben noch Eis gegessen und rumgegammelt, weil wir noch 6 Stunden auf unsere nächste Vorlesung gewartet haben. Das waren die längsten 6 Stunden seit langem und ich hatte das Gefühl, dass die Zeit gar nicht vergeht. Ich hab angefangen in diesem Buch zu lesen, aber ohne Wörterbuch hat das irgendwie auch nicht viel Sinn gemacht. Dann sind wir zurück zur Uni gegangen und haben uns da auf eine versteckte Bank gesetzt. Cathleeni hat da gleich mal ein Stündchen geschlafen… Irgendwann haben wir uns noch etwas zum Essen geholt und Italo wieder getroffen und dann war es auch schon an der Zeit für Human Resource Mgmt. 2. Das hat ausnahmsweise sogar mal pünktlich angefangen und da waren auch richtig viele Studenten. Italo kannte einen davon und der spricht auch Englisch, also haben wir zum Glück wieder eine Bezugsperson. Bei dem Dozenten waren wir dann zum Glück nicht so speziell, er hat uns nur normal begrüßt und das war’s. Da werden wir auch wieder 2 Klausuren schreiben…juhuuu. Nach dem Unterricht haben wir aber auch wieder mit ihm gesprochen und er hat uns irgendwie auch erzählt, dass er erst aus Berlin zurück gekommen ist und unbedingt Deutsch lernen will. Es ist echt Wahnsinn wieviele Menschen hier doch einen Bezug zu Deutschland haben. Ich glaub aber, dass das Fach echt eine Herausforderung wird. Cathleen hat sich entschieden, das doch nicht zu machen, also werde ich mich da alleine durchbeißen…mal schauen.
Gegen halb 9 waren wir dann zu Hause und haben den 13 Stunden-Tag mehr oder weniger erfolgreich beendet. Alles in allem hat die Uni noch nicht wirklich begonnen, denn heute ist schon wieder frei…
Montagmorgen hat uns dann also um 7 Fabio abgeholt und wir sind zur Uni gefahren. Wir wohnen zwar nah am Strand, aber dafür eben weit weg von der Uni, sodass man schon eine Stunde Wegzeit einplanen sollte…und die brauchten wir dann auch fast. An der Uni haben wir Italo getroffen, wieder ein netter, hilfsbereiter Brasilianer, der vor einer Woche erst aus München zurück gekommen ist. Er hat uns dann unseren Campus gezeigt und uns zu den ersten Vorlesungen begleitet. Der Campus für Wirtschaft ist recht klein, aber das ist gut so, umso schneller finden wir uns zurecht. Das Hauptgebäude hat so einen Innenhof mit Bänken und Palmen, sehr gut vergleichbar mit einem Schulhof, und direkt von da gehen dann auch die einzelnen Vorlesungsräume, die auch eher amerikanischen Klassenzimmern ähneln, ab. Neben der Tür hängt immer ein Plan, welcher Kurs gerade in dem Zimmer stattfindet. So etwas wäre an der Hochschule auch manchmal ganz hilfreich. In den Türen sind noch kleine Fenster wo man dann nochmal gucken kann, ob man auch wirklich richtig ist. Die Zimmer sind sehr klein, hallen (das macht das Verständnis nicht gerade leichter) und haben eine Klimaanlage, die auf gefühlte 10 Grad gestellt ist. Also als ich meine Tasche ausgepackt habe, dachte ich, das alles sinnlos ist, was länger als T-Shirt ist, aber da musste ich mir tatsächlich schon was überziehen.
Montag hatten wir dann also um 8 Marketing (natürlich sind alle Vorlesungen auf Portugiesisch) und waren auch pünktlich da, aber keine Spur von der Dozentin. Die ist dann irgendwie 15 Minuten später fröhlich ins Zimmer getanzt. Sie hat sich und den Kurs kurz vorgestellt und dann mussten wir uns alle vorstellen. Klar, dass die 3 deutschen Meninas (Mädchen) da natürlich im Mittelpunkt waren. Nach circa einer halben Stunde war es das dann auch schon mit Marketing und wir wurden „entlassen“. Wir haben uns dann noch kurz mit der Dozentin unterhalten und hoffen jetzt, dass sie uns am Ende irgendwie die Prüfung bestehen lässt. Danach hatten wir noch ewig Zeit bis zur nächsten Vorlesung und haben uns auf die Bänke im Hof gesetzt. Da kamen dann gleich ein paar Mädels aus Marketing und haben uns wortwörtlich „zugetextet“, wir haben nämlich mal wieder nicht viel verstanden außer, dass wir willkommen sind… Wenn man sich in diesem Hof aufhält fühlt man sich wirklich wie im Zoo (Zitat von Vani). Alle, wirklich alle gucken und man fühlt sich unter ständiger Beobachtung. Ich hoffe die gewöhnen sich bald an uns oder wir uns an die Beobachtung. Das kann echt nervig sein.
Italo hat dann noch Thiago getroffen. Thiago fliegt Ende August nach Deutschland um dort zu studieren und hat uns dann eigentlich auch noch den restlichen Tag begleitet. Die nächste Vorlesung war dann grob übersetzt „Kultur und Veränderung in Unternehmen“, dort kam nach über einer halben Stunde warten wieder niemand…na gut, dann haben wir wohl keine Vorlesung. Es war dann zwar noch recht früh, aber wir sind trotzdem alle zusammen plus Fabio essen gegangen. Wir haben eine große Fleischplatte und ganz viele Beilagen bekommen und am Ende pro Person mit Getränk circa 4 Euro bezahlt. Das war echt gut und auch schon das Ende vom ersten Tag an der UFC.
Am Dienstagmorgen haben wir uns wieder um 7 mit Fabio getroffen, aber dieses Mal um mit ihm mit dem Bus zu fahren. Das war schon ein Abenteuer schlechthin, beansprucht aber eindeutig einen Post für sich selbst. An der Uni hat wieder Italo auf uns gewartet und uns zur ersten Vorlesung „Management von Produkten und Märkten“ begleitet. Dort haben wir wieder auf den Dozenten warten müssen. Als er endlich kam hat er sich nur kurz hingesetzt um uns zu sagen, dass wir keinen Unterricht haben und Donnerstag auch nicht und uns nächste Woche sehen…toll. Dafür sind wir also so früh aufgestanden. Na ja die freie Zeit haben wir genutzt um nochmal zum International Office zu gehen und ein Formular abzuholen. Dort hat es aber mal wieder ewig gedauert, weil Cathleeni noch einen Kurs wechseln wollte und die fanden das gar nicht so toll dort. Direkt danach konnten wir eigentlich auch schon zur nächsten Vorlesung gehen „Aktuelle brasil. Wirtschaft“. Dafür haben wir erst den Raum nicht gefunden, bis Italo rausgefunden ist, dass es in einem anderen Gebäude um die Ecke ist. Als wir dann da ankamen war es natürlich schon zu spät und wir sind extra aufgefallen. Der Dozent hat sich allerdings sehr gefreut und in der kurzen Zeit, in der er uns etwas über den Kurs erzählt hat, circa 20mal gesagt „minhas meninas da Alemanha“ (meine Mädchen aus Deutschland). Am Anfang war das ja noch okay, aber irgendwann war es nur noch zu viel. Ich will nicht extra behandelt werden, reicht schon, dass wir anders aussehen und wär ich an der Stelle der Brasilianer würde mich das wahrscheinlich auch nerven. Nach dem Unterricht hat er dann nochmal mit uns gesprochen und irgendwie ist er echt ein bisschen verrückt. In seinem Fach müssen wir ein Buch lesen „O ultimo trem para Paris“ – Der letzte Zug nach Paris. Keine Ahnung was das mit der aktuellen Wirtschaft zu tun hat, da das Buch von 1986 ist, aber okay. Er meinte wir sollen uns keine Gedanken über die Klausuren machen, aber eine Präsentation im November über Bismarck halten. Den scheint er total toll zu finden, aber wenn er das so will, dann machen wir das natürlich. Und dann hat er uns noch zu seinem Chef geschickt, bei dem wir uns unbedingt vorstellen sollten, weil der seinen Master in Deutschland gemacht hat. Aber als Erstes haben wir dieses komplette Buch kopiert und uns einen Ausweis (der einfach nur aus einem PIN besteht) für die Bibliothek geholt. Die ist zumindest bei uns echt mini und gar nicht mit denen zu Hause vergleichbar. Dann haben wir uns allerdings doch mal bei dem Chef vorgestellt und er hat uns gleich in sein Büro geschleust und in ein Gespräch verwickelt. Echt schlimm, was für einen Status man hier hat, nur weil man aus Deutschland kommt…Klatsch und Tratsch beim Chef im Büro, hat eigentlich nur noch der Kaffee gefehlt.
Danach war es auch schon wieder Zeit für das Mittag und ich wollte unbedingt mal in die Mensa, die zwar nicht so toll sein sollte, aber das war mir egal. Hier gibt es 2 Essen und eine vegetarische Variante. Am Eingang kauft man sich für 1,10 RS (ca.48 ct) eine Marke, d.h. man kommt gar nicht rein, wenn man nichts essen möchte, und dann muss man bei seinem Essen 1 oder 2 durch einen langen Gang gehen und sich die Hände waschen. Dann nimmt man sich einen Tablettteller, also an sich ein Tablett, aber direkt darauf wird das Essen gepackt. Es gab Salat, Reis mit Bohnen und Fisch. Reis und Bohnen soll es dort wohl jeden Tag geben, aber insgesamt fand ich es echt nicht schlecht. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen durch all die Vorwarnungen einfach sehr niedrig. Aber für ca. 50 ct war das echt gut und einen Saft gab es sogar auch noch dazu. Also jeden Tag habe ich sicher keine Lust auf Reis und Bohnen, aber das ist echt eine günstige Variante sich zu ernähren.
Dann sind wir noch mit den beiden Jungs in das Shopping Center gegangen, weil Vani und mein Handy irgendwie nicht funktionierten. Die Jungs haben wir dann wieder losgeschickt um alleine noch ein bisschen rumzuschauen. Vani ist relativ schnell nach Hause gefahren und Cathleeni und ich haben noch Eis gegessen und rumgegammelt, weil wir noch 6 Stunden auf unsere nächste Vorlesung gewartet haben. Das waren die längsten 6 Stunden seit langem und ich hatte das Gefühl, dass die Zeit gar nicht vergeht. Ich hab angefangen in diesem Buch zu lesen, aber ohne Wörterbuch hat das irgendwie auch nicht viel Sinn gemacht. Dann sind wir zurück zur Uni gegangen und haben uns da auf eine versteckte Bank gesetzt. Cathleeni hat da gleich mal ein Stündchen geschlafen… Irgendwann haben wir uns noch etwas zum Essen geholt und Italo wieder getroffen und dann war es auch schon an der Zeit für Human Resource Mgmt. 2. Das hat ausnahmsweise sogar mal pünktlich angefangen und da waren auch richtig viele Studenten. Italo kannte einen davon und der spricht auch Englisch, also haben wir zum Glück wieder eine Bezugsperson. Bei dem Dozenten waren wir dann zum Glück nicht so speziell, er hat uns nur normal begrüßt und das war’s. Da werden wir auch wieder 2 Klausuren schreiben…juhuuu. Nach dem Unterricht haben wir aber auch wieder mit ihm gesprochen und er hat uns irgendwie auch erzählt, dass er erst aus Berlin zurück gekommen ist und unbedingt Deutsch lernen will. Es ist echt Wahnsinn wieviele Menschen hier doch einen Bezug zu Deutschland haben. Ich glaub aber, dass das Fach echt eine Herausforderung wird. Cathleen hat sich entschieden, das doch nicht zu machen, also werde ich mich da alleine durchbeißen…mal schauen.
Gegen halb 9 waren wir dann zu Hause und haben den 13 Stunden-Tag mehr oder weniger erfolgreich beendet. Alles in allem hat die Uni noch nicht wirklich begonnen, denn heute ist schon wieder frei…
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