Kaum zu glauben, aber wahr. Nun bin ich schon 2 Monate weg und es fühlt sich absolut nicht so lange an. Ich muss sagen der zweite Monat verging für mich noch viel schneller als der sowieso schon rasende berühmte erste Monate.
Eigentlich gibt es auch nicht viel Neues zu berichten. Alle Eigenheiten der Brasilianer wurden im ersten Monat entdeckt und haben sich nicht weiterentwickelt, die Sonne scheint immer noch und auch nach 2 Monaten hat es noch nicht ein einziges Mal geregnet. Ich will mich ja gar nicht über das traumhafte Wetter beschweren, aber auf einen Regentanz hätte ich mittlerweile auch mal wieder Lust. Hihi
Das Gefühl des Dauerurlaubs ist mittlerweile auch verschwunden. Obwohl wir nicht wirklich viel zu tun haben, hat sich doch ein bisschen der Alltag eingeschlichen. Wir stehen jeden Morgen 20 vor 7 auf, werden (zum Glück immer noch) gegen halb 8 von Guilherme abgeholt und fahren zur Uni. Gegen 12 sind wir meistens wieder zu Hause und bis auf Dienstag und Donnerstag, wo ich abends nochmal zur Uni muss, wird der Rest des Tages meist irgendwie rumgegammelt. Freitags hören wir uns dann mal langsam um, was am Wochenende so passiert, denn geplant wird ja nichts, das haben wir mittlerweile gelernt.
Die erste Klausur haben wir heute auch geschrieben, wenn man es überhaupt Klausur nennen darf. Wir durften auf Deutsch schreiben und hatten eigentlich die komplette Zeit die Möglichkeit aus unseren Unterlagen abzuschreiben. Der Professor hat uns vorher schon versprochen, dass wir uns keine Sorgen machen müssen und einfach irgendwas aufschreiben sollen, also sind wir mal gespannt was dabei rauskommt.
So viel zum Fazit, und jetzt noch ein paar Worte zu den letzen Wochen, in denen ich mal wieder ein bisschen schreibfaul war. Wobei ich sagen muss, dass vorletztes Wochenende auch nicht wirklich viel passiert ist. Donnerstag waren wir mal wieder im Orbitá und Sonntag wollte ich zum Fußball und mir FC Santos anschauen, aber da wurde mal wieder eine Stunde vorher abgesagt.
Letzte Woche hab ich einen ganzen Tag, bis zu meiner Abendvorlesung, einfach nur mit
Sina in der Uni geschnackt. Mittwoch waren wir dann im Kino und haben „Amor a Distancia“ geschaut. Das war auch schon wieder so ein mittleres Abenteuer. Nach der Uni hat uns zum Glück Luiz (war auch in Bremen) mit zum Iguatemi-Shoppingcenter genommen, aber dadurch wussten wir natürlich gar nicht welchen Bus wir nach Hause nehmen müssen. Vani und ich sind dann einfach auf gut Glück in einen gestiegen wo wir auf jeden Fall wussten, dass er zu uns fährt. Dummerweise war das nur die falsche Richtung. Also sind wir in den auf der gegenüberliegenden Seite gestiegen und der hat uns auf gruseligen Umwegen tatsächlich nach Hause gebracht. Die Stadtteile, durch die wir gefahren sind, wurden immer skurriler. Ganz schlimm war es als auf einmal total viele Menschen auf den Straßen waren, man die Favela auf dem Berg gesehen hat und es links neben uns einfach so gebrannt hat. Das klingt jetzt vielleicht schlimmer als es wirklich war, aber in dem Moment hatten wir ausnahmsweise auch mal ein bisschen Respekt.
Donnerstagabend nach meiner Vorlesung, hab ich mich an der Uni mit den Jungs, die mit uns in Jericoacoara waren getroffen und wir sind dann zusammen in unser Viertel gefahren, haben Vanessa und Cathleen im Restaurant getroffen und uns mal wieder ein ordentliches Rodizio gegönnt. Danach wollten wir den Jungs noch unseren Markt zeigen, da haben sie nur leider schon abgebaut, also sind wir noch auf einen Caipi in eine Strandbar gegangen. Der erste Donnerstag seit langem ohne Orbitá, aber mindestens genauso gut. Freitagabend wollten wir eigentlich irgendwas mit dem lieben Bruno (hallo! ^^) machen, aber er war leider krank. Zum Glück sind Brasilianer aber so spontan: Nachmittag hat Guilherme angerufen und uns zu einer Party bei sich zu Hause eingeladen. Dort bin ich dann auch mit Vani hingegangen und es war echt super. Es waren total viele Leute
da, die wir auch kannten und es gab lecker Käseplatten, Salami und Brot. All so Sachen, die ich das letzte Mal wohl in Deutschland gegessen habe. Irgendwann gegen 4 hat Guilherme seine Gitarre rausgeholt und wir haben noch alle möglichen Lieder geträllert. Das war echt witzig, aber irgendwann wollten Vani und ich dann doch langsam nach Hause. Als wir das angekündigt haben, wurde uns sogar noch die Fahrt nach Hause angeboten. Super!
Samstagmorgen, nach nur sehr wenig Schlaf, hat es dann mal wieder an der Tür geklingelt und von unten kamen auf einmal „Cindy-Rufe“. Es war Sina, weil wir zum Strand wollten. Seit langem hieß es mal wieder „Praia do Futuro“, an Tischen sitzen, reden und trinken. 2 von den Jeri Jungs waren auch wieder mit dabei und es war ein sehr entspannter Tag. Abends kamen noch Fabio und seine Freundin vorbei. Wir dachten eigentlich, dass wir zusammen kochen, aber die beiden haben alles schon fertig mitgebracht…sollte uns recht sein. Danach haben wir noch einen brasilianischen Film (Linha de Passe) geschaut und die beiden sind wieder gegangen.
Sonntag hieß es dann ausnahmsweise mal den ganzen Tag: UNI und nun ist schon wieder die Hälfte unserer Uni-Woche um, das heißt fast wieder Wochenende und fast wieder Zeit für einen neuen Bericht! :-)
Das Gefühl des Dauerurlaubs ist mittlerweile auch verschwunden. Obwohl wir nicht wirklich viel zu tun haben, hat sich doch ein bisschen der Alltag eingeschlichen. Wir stehen jeden Morgen 20 vor 7 auf, werden (zum Glück immer noch) gegen halb 8 von Guilherme abgeholt und fahren zur Uni. Gegen 12 sind wir meistens wieder zu Hause und bis auf Dienstag und Donnerstag, wo ich abends nochmal zur Uni muss, wird der Rest des Tages meist irgendwie rumgegammelt. Freitags hören wir uns dann mal langsam um, was am Wochenende so passiert, denn geplant wird ja nichts, das haben wir mittlerweile gelernt.
Die erste Klausur haben wir heute auch geschrieben, wenn man es überhaupt Klausur nennen darf. Wir durften auf Deutsch schreiben und hatten eigentlich die komplette Zeit die Möglichkeit aus unseren Unterlagen abzuschreiben. Der Professor hat uns vorher schon versprochen, dass wir uns keine Sorgen machen müssen und einfach irgendwas aufschreiben sollen, also sind wir mal gespannt was dabei rauskommt.
So viel zum Fazit, und jetzt noch ein paar Worte zu den letzen Wochen, in denen ich mal wieder ein bisschen schreibfaul war. Wobei ich sagen muss, dass vorletztes Wochenende auch nicht wirklich viel passiert ist. Donnerstag waren wir mal wieder im Orbitá und Sonntag wollte ich zum Fußball und mir FC Santos anschauen, aber da wurde mal wieder eine Stunde vorher abgesagt.
Letzte Woche hab ich einen ganzen Tag, bis zu meiner Abendvorlesung, einfach nur mit
Donnerstagabend nach meiner Vorlesung, hab ich mich an der Uni mit den Jungs, die mit uns in Jericoacoara waren getroffen und wir sind dann zusammen in unser Viertel gefahren, haben Vanessa und Cathleen im Restaurant getroffen und uns mal wieder ein ordentliches Rodizio gegönnt. Danach wollten wir den Jungs noch unseren Markt zeigen, da haben sie nur leider schon abgebaut, also sind wir noch auf einen Caipi in eine Strandbar gegangen. Der erste Donnerstag seit langem ohne Orbitá, aber mindestens genauso gut. Freitagabend wollten wir eigentlich irgendwas mit dem lieben Bruno (hallo! ^^) machen, aber er war leider krank. Zum Glück sind Brasilianer aber so spontan: Nachmittag hat Guilherme angerufen und uns zu einer Party bei sich zu Hause eingeladen. Dort bin ich dann auch mit Vani hingegangen und es war echt super. Es waren total viele Leute
Samstagmorgen, nach nur sehr wenig Schlaf, hat es dann mal wieder an der Tür geklingelt und von unten kamen auf einmal „Cindy-Rufe“. Es war Sina, weil wir zum Strand wollten. Seit langem hieß es mal wieder „Praia do Futuro“, an Tischen sitzen, reden und trinken. 2 von den Jeri Jungs waren auch wieder mit dabei und es war ein sehr entspannter Tag. Abends kamen noch Fabio und seine Freundin vorbei. Wir dachten eigentlich, dass wir zusammen kochen, aber die beiden haben alles schon fertig mitgebracht…sollte uns recht sein. Danach haben wir noch einen brasilianischen Film (Linha de Passe) geschaut und die beiden sind wieder gegangen.
Sonntag hieß es dann ausnahmsweise mal den ganzen Tag: UNI und nun ist schon wieder die Hälfte unserer Uni-Woche um, das heißt fast wieder Wochenende und fast wieder Zeit für einen neuen Bericht! :-)
Oi. Só hoje consegui ler seu blog, pois eu estava ocupado. :) Muito bom que eu entendi quase tudo. Talvez das próximas vezes eu comente em alemão. Vou fazer um blog para mim também. Para quando eu estiver na Alemanha.
AntwortenLöschenUm beijo!
Bruno