Letztes Wochenende waren wir in Búzios. Wir sind, in dem Fall, Annabelle, Jenny, Lorena und ich. Búzios liegt circa 170 km östlich von Rio, auf einer Halbinsel und wird von 17 tollen Stränden umgeben.
Samstagmorgen zehn vor 8 wurden wir abgeholt und sind 3 Stunden mit dem weniger bequemen Bus gen Osten gefahren. Schon im Bus wurde uns erzählt, dass Búzios bis in die 60er ein kleines Fischerdorf war und es dann von Brigitte Bardot und ihrem brasilianischen Freund entdeckt wurde. Ich weiss nicht warum, aber darauf scheinen alle sehr stolz zu sein, denn das sollten wir im Laufe des Tages noch öfter hören.
In Búzios angekommen hatten wir erstmal ein wenig Zeit uns die Rua das Pedras und ihre vielen kleinen Restaurants, Boutiquen und Bars anzuschauen. Lorena und ich waren ganz entspannt in einem Bikini-Laden als wir auf einmal vor einem traumhaften Panorama standen.
Die Küste um Búzios ist wirklich traumhaft. Es gibt total viele kleinere und versteckte Strände, mit tiefblauem Wasser, die man teilweise nur mit einem Boot erreichen kann. Wer also irgendwann mal Urlaub in Rio machen sollte, dem empfehl ich definitiv zur Erholung vom stressigen Stadtleben ein paar Tage in Búzios einzulegen. Während der ersten Schwimmpause kam da doch tatsächlich ein Eisverkäufer im Kayak zu
Die letzte Pause war ein wenig länger, also genug Zeit um auf dem Deck in der Sonne ein kleines Mittagsschläfchen zu halten... wieder einmal einer der Momente, in denen man realisiert wie toll das Leben doch eigentlich ist.
Wieder am Festland angekommen und fast vor Hunger sterbend haben wir uns erstmal zu einer Churrasceria begeben und unsere Bedürfnisse an einem All you can eat Buffett gestillt. Und so saßen wir dann während des Sonnenuntergangs, bei gutem Essen am Strand und haben es uns gut gehen lassen.
Búzios wird auch als Brasiliens St. Tropez bezeichnet. Leider war ich noch nicht im Original, aber den gewissen Mittelmeertouch kann man sehr wohl finden. Kopfsteinstraßen, viele kleine Gassen und ein malerisches Ufer...
Gegen 9 waren wir dann wieder zurück im stressigen Copacabana und sind auch direkt in eine riesige Straßenparty hinein geraten. Da standen einfach ein paar Boxen auf der Straße und alle haben sich gefreut, getanzt und gefeiert. Das Prinzip find ich wirklich super und die Lebensfreude, die Brasilianer dort immer ausstrahlen auch, aber wenn man die Musik nicht kennt und dann auch nur zu zweit ist, dann fehlt da irgendwie die Spannung. Aber Karneval kommt, alle haben frei und dann wird das sicher lustig.
Sonntag wollte ich mich eigentlich mal ein wenig um meine Postbrasilien-Zeit kümmern, aber daraus wurde irgendwie auch wieder nichts. Strand mit Lorena, Filme gucken und skypen waren doch irgendwie spannender. Und ich hab zum ersten Mal selbst brasilianisch gekocht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und 2 umher wirbelnden und helfenden Mitbewohnerinnen ist es dann sogar ganz lecker geworden. :)
Am Mittwoch war mal wieder Mädels-Abend. Dieses Mal mit Annabelle, Jenny, 2 Freundinnen von ihr aus Deutschland, Lorena und mir. Da wir festgestellt haben, dass wir uns hier ziemlich gehen lassen, was so unser tägliches Styling angeht, wollten wir uns mal wieder richtig rausputzen und die teuersten Bars der Copacabana auschecken. Begonnen haben wir unseren Abend wie jeden Mittwoch beim Pizza Rodizio, was schon mal gar nicht so gut war, bei der doch rech
So, morgen beginnt der Karneval... ich bin gespannt!
Närrische Grüße (oder so)!
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